Vernissage 24.10.26 17.00
Christoph Dietlicher und Roger Sünkel zeigen nach über 50-jähriger Freundschaft erstmals gemeinsam Arbeiten in der Galerie kunstsichtbar.
Figuren von Gefundenem, Abgegossenem, Ab- und wieder Aufgetauchtem erzählen ihre Geschichten und spinnen neue Narrative.
Die collagierten Wandarbeiten von Roger treten mit Christophs Bronzegüssen in Konversation über den Wert von Banalem, über Alltäglichkeiten, Sprache und Humor. Es stellen sich Fragen zur Vergänglichkeit und Wertigkeit von Dingen: Wann wird ein Objekt zu Müll? Wie wird es wiederverwertet? Was bestimmt den Wert einer Sache oder eines Werks? Für wen ist was eigentlich wert- oder sinnvoll?
Nicht nur objets trouvés werden zu Assemblagen kombiniert, sondern auch klassische Techniken wie der Bronzeguss und die Arbeit mit Ready-mades werden kombiniert: Christoph verwendet alltägliche Banalitäten wie Obstkerne anstelle von Modellierwachs zum Erstellen eines Gipsnegativs. Diese organischen Ready-mades werden beim nach dem Aushärten der Form aus dem Inneren des Negativs herausgebrannt und durch Bronze ersetzt. Es entstehen jedoch keine einfachen Abgüsse von bereits existierenden Dingen, sondern, genau wie bei Roger, aus Fundgegenständen geschaffene, neue Formen. Wohingegen Christophs Assemblagen meist zu tierähnlichen Kreaturen werden, sind Rogers zwischen Zwei- und Dreidimensionalität oszillierenden Wandarbeiten meist mit Sprachakrobatik und Wortwitzen, sowie der den Fundstücken innewohnenden Historie beschäftigt.
Die in den letzten drei Jahren entstandenen Arbeiten verwandeln im Brennofen verbranntes oder vor Müllverbrennungsanlagen gerettetes Material in Diskussionsgrundlage für Bewertung, Exklusivität, Humor, und Sinnhaftigkeit von Kunst.
Mittwoch-Samstag 14.00-18.00
Ein Zusammenspiel einer Künstlerin und eines Künstlers die sich in verschiedenen Lebensentwürfen bewegen und sich auf überraschende Weise begegnet sind, an einem kalten Januartag in Venedig. Antonio Melis hat wie gewohnt seine Tages- Poesie den Passanten angeboten.
Karin Deola hat seine Gedichte gegen eine Offerta getauscht und sich von den poetischen Worten berühren lassen.
Die Gedichte des Strassenpoeten Antonio Melis aus Venedig berühren und wecken innere Bilder von Verträumtheit Sehnsucht und Liebe.
In der begehbaren Installation von Karin Deola lässt es sich zwischen seinen Gedichten wandeln.
Vernissage 17.Juli 17.00-19.00



„to recover the memory of the place is to recover the emotion“
Rebecca Solnit „ A field guide to getting lost“
"Meine Bilder beginnen dann wenn ich gehe.
Es sind Momente aus meinen vielen Fussreisen, offene Spuren durch Landschaften von unfassbarer Schönheit und Verletzbarkeit."
ein Kunstprojekt aus dem Unterricht des Bildnerischen Gestaltens von Chris Aschwanden der Kantonsschule Hottingen in der Zusammenarbeit mit der Galerie kunstsichtbar

Vergangene Ausstellung
Ursprünglich aus dem afroamerikanischen Englisch stammend, bedeutet "woke" so viel wie "wach" oder "aufmerksam". Im heutigen Kontext beschreibt es das Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeiten, insbesondere im Hinblick auf Rassismus, Geschlechterfragen und andere Diskriminierungsformen. Menschen, die als "woke" bezeichnet werden, engagieren sich häufig aktiv in sozialen Bewegungen für Gleichheit und soziale Gerechtigkeit. In den letzten Jahren hat der Begriff jedoch auch eine kritische Wendung erfahren. Er wird zunehmend von rechten und konservativen Stimmen verwendet, um übertriebene politische Korrektheit zu hinterfragen. Kritiker argumentieren, dass eine "woke" Haltung zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt, indem sie Menschen in Kategorien von "gut" und "schlecht" einteilt, basierend auf deren Ansichten zu sozialen Themen. Um diesem vielschichtigen Thema gerecht zu werden, haben wir fünf Kunstschaffende eingeladen, ihre Perspektiven künstlerisch darzustellen. So schaffen wir einen Raum für Vielfalt und unterschiedliche Sichtweisen. Wir sind uns bewusst, dass Kunst nicht die Welt verändern kann, aber sie hat das Potenzial, wichtige Diskussionen anzustoßen. Wir laden euch herzlich ein, an dieser Veranstaltung teilzunehmen und gemeinsam mit uns in den Dialog zu treten.
Carla Martinello
Dem Flüchtigen eine Bühne geben.
Begegnungen mit stillen Orten ziehen meine Aufmerksamkeit an. Manchmal ist es dort, wo ich diese Stille suche, auch laut und hektisch. Es gibt sie überall: an Strassen, im Wald, Kino oder im Museum, wenn Menschen - etwas betrachtend - in ihren Gedanken versinken.
Es sind flüchtige Momente, die kaum in Erinnerung bleiben. Ich versuche das, was gleich wieder verschwunden ist, sichtbar zu machen.
Schnappschüsse mit der Kamera inspirieren mich solche Momente, die berühren, in Öl festzuhalten.
Das Licht, die Stimmung und das Spiel der Farben faszinieren mich. In der Hektik des Moments versuche ich still zu stehen. Ich will Ruhe finden und dem meist Nichtbeachteten eine Bühne geben.
So werden flüchtige Augenblicke zu kleinen Welten der Ruhe mit ihrer eigenen Dynamik.
Giovanna Graf
Moment im Stillstand.
Mit einer reduzierten und klaren Bildsprache arbeite ich mit dem, was ich in der Landschaft und Umgebung vorfinde.
Mich interessiert der Dialog zwischen Licht und Schatten, Form und Farbe – und der eine Moment, in dem alles zusammenkommt.
Es ist der Versuch, aus meiner Perspektive, für einen Augenblick, das Unsichtbare sichtbar zu machen und festzuhalten.

Igor Krndija, Mirjam Gambon, Sofia PeFee Pereira, Rahel Vogel (u.a.)Projektleitung: Britta Halperin Co-Leitung: Sabeth Weibel
Versteigerung von 5-6 Bildern, Moderation: Caroline Spicker, Leitung Kunstvermittlung und Mitglied der Geschäftsleitung Museum Rietberg
(Bitte anmelden: Britta.Halperin@machtheater.ch)
Die Künstler*innen von machTheater haben sich für die diese Bilderausstellung intensiv mit Formen und Farben beschäftigt, ihre ureigenen Mal- und Zeichenstile weiterentwickelt und ihre Gedanken, Emotionen und Lebens-Realitäten mit Acrylfarbe. Fineliner, Filzstift oder Farbstift in Farbe und Struktur umgesetzt.
Manche der ausgewählten Werke sind Interpretationen der Floristik-Objekte die von den beiden Profis Sandra Burn und Marie Bongard als Inspirationsquelle geschaffen wurden und die Ausstellung ergänzen.

10.Mai - 24.Mai 25
Vernissage Sa.10.05.25 16.00


10.Mai - 25.Mai 24
Veronika Witschi
Ursula Aerne
Claudia Umbricht
Helen Lang-Kobelt
Traum du grenzenloser Raum
mit
Barbara Egli Salome Weber Karin Deola Suzanne Rey Ursina Vogt Bettina Filacanavo Christoph Weber
Unsere Galerie verwandelte sich in einem Arbeitsort. Es entstanden Arbeiten zum Projekt "Traum du grenzenloser Raum".
Das Vergangene und das Kommende sind sich noch nicht begegnet. Verborgene Botschaften zeigen ihre Blüten. Traumfetzen schmücken den Alltag.
KARIN DEOLA. CHRISTOPH WEBER















































